{"id":1458,"date":"2014-11-14T08:13:34","date_gmt":"2014-11-14T07:13:34","guid":{"rendered":"http:\/\/liberadio.noblogs.org\/?p=1458"},"modified":"2018-11-10T22:39:36","modified_gmt":"2018-11-10T21:39:36","slug":"pagan-metal-als-inszenierte-zuruckweisung-der-modernen-lebensrealitat-am-beispiel-von-arkona-und-varg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/?p=1458","title":{"rendered":"Pagan-Metal als inszenierte Zur\u00fcckweisung der modernen Lebensrealit\u00e4t am Beispiel von Arkona und Varg"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Wir nehmen die Konzerte namhafter Pagan- bzw. Viking-Metalbands Arkona und Varg am Veranstaltungsort Hellraiser in Leipzig blo\u00df zum Anlass, uns einige Gedanken \u00fcber regressive Tendenzen in dieser speziellen Sparte der Kulturindustrie zu machen. Es handelt sich unserer Meinung nach \u2013 vorab in Klartext \u2013 nicht um die Bands, die offen extrem rechtes Gedankengut verbreiten, da g\u00e4be es zu gen\u00fcge andere. Die beiden Bands jedoch weisen sehr spezifische textlich-ideologische und musikalische Muster auf, die sich durchaus in Bezug auf die gesamte Folk-, Viking- oder Paganmetal-Szene verallgemeinern lie\u00dfen. Die Tatsache, dass diese Sparte der Metal-Musik sich wachsender Beliebtheit erfreut, dass Bands wie Varg und Arkona europa- bzw. deutschlandweit spielen k\u00f6nnen \u2013 und zwar meistens in solch renommierten Locations wie z.B. in Leipziger Hellraiser oder auf gro\u00dfen Festivals \u2013 sind uns Grund zur Sorge. Freilich schlagen die VeranstalterInnen solche Angebote der Touring-Agenturen nicht ab: warum sollten sie, wenn das Publikum genau das sehen und h\u00f6ren will? Nur, was sagt das \u00fcber das Publikum aus? Doch eins nach dem anderen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/?attachment_id=2131\" rel=\"attachment wp-att-2131\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2131\" src=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2014\/11\/347299-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2014\/11\/347299-300x300.jpg 300w, https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2014\/11\/347299-150x150.jpg 150w, https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2014\/11\/347299.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a name=\"more-65\"><\/a>Die Viking-Metalband Varg aus Coburg wird wom\u00f6glich dem deutschen Publikum bekannter sein. 2009\/2010 jedenfalls war die Band auch denen ein Name, die sich mit \u201eRechtsrock\u201c oder oder so genannten \u201eGrauzonen-Bands\u201c besch\u00e4ftigten. Damals schien Varg, deren erstes Album \u201eWolfszeit\u201c (2007) auf dem bekannten rechten \u201eHeidenklangwerke\u201c-Label erschien, den Aufstieg ins seri\u00f6se Musikgesch\u00e4ft zu schaffen: der Deal mit dem gro\u00dfen Musiklabel Nuclear Blast hatte die Band in der Tasche und sollte 2010 auf Wacken Open Air spielen, dem gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen Metal-Festival. <!--more-->Da sorgte die Band um den Frontmann Philipp Seiler sich um ihr Image und distanzierte sich schlagartig von ihrer zwielichtigen Vergangenheit, von all den rechtslastigen bzw. offen rechten Szene-Kumpels, mit deren Einstellungen sie davor kein Problem gehabt hatte. Seiler startete Kampagnen gegen Unterwanderung der Black- und Viking-Metalszene durch Nazis, sprach sich mehrmals \u00f6ffentlich gegen solche Ph\u00e4nomene wie National-Socialist Black-Metal aus, bereute seine eigenen \u201eJugends\u00fcnden\u201c usw. (1) Auf dem Wolfszeit-Festival, den Seiler veranstalten, verbat man pl\u00f6tzlich NSBM-Bands und deren Symbolik bzw. Merchandising. Die rechte Metal-Szene r\u00e4chte sich und startete eine Hetz-Kampagne gegen Varg und Seiler pers\u00f6nlich. Jedenfalls glaubt das Seiler: der ehemalige Kumpel und Gesch\u00e4ftspartner Hendrik M\u00f6bus (bekannter Neonazi, einer der Protagonisten des NSBM in der BRD, 2) g\u00e4be sich im Internet f\u00fcr emp\u00f6rte Antifaschisten aus und stecke hinter der ganzen Hetze. (Als etwas verwirrte Antwort kann man Vargs Song \u201eAlter Feind\u201c vom 2010er Album \u201eBlutaar\u201c betrachten: da werden \u201eAntifa\u201c und \u201eNazischwein\u201c als durchaus synonym verwendet). Der Konflikt ist ausreichend dokumentiert. (3) Dem Nuclear Blast wurde es zu bunt und Varg verloren den Vertrag mit dem Major-Label, es gelang ihnen jedoch ihren Namen wei\u00dfzuwaschen und sich als \u201eunpolitische\u201c Band zu etablieren, als die sie erfolgreich durch das Land touren und Metal-Presse wohlwollend besprochen werden.<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/?attachment_id=2130\" rel=\"attachment wp-att-2130\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2130 alignleft\" src=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2014\/11\/ven22_ja_08nov_arkona-400x265-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2014\/11\/ven22_ja_08nov_arkona-400x265-300x199.jpg 300w, https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2014\/11\/ven22_ja_08nov_arkona-400x265.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Arkona aus Russland (nicht zu verwechseln mit der ebenfalls russischen NSBM-Band!) d\u00fcrften inzwischen auch in ganz Europa recht bekannt sein. Zumindest seit ihrem Deal mit dem Label Napalm Records 2009 sind die Pagan-Metaler oft in Europa unterwegs und werden von der Fachpresse hochgelobt. Arkona gibt es unter diesem Namen seit 2002, die Band setzt sich aus Musikern aus unterschiedlichen Bands, die sich mehr oder weniger projektgebunden um die Frontfrau Maria \u201eScream\u201c Arkhipowa gruppieren, mit ihr Alben einspielen und auf Tour gehen. Im Unterschied zu Varg l\u00e4sst sich Arkona nicht so einfach in die rechte Ecke stellen: Verbindungen zu rechten Kreisen sind weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart nachweisen, eindeutige Statements zu gesellschaftlich-politischen Themen h\u00f6rt man von der Band \u00e4u\u00dferst selten. Nur, als hei\u00dfer Tipp wird die Band in Russland nicht nur in Metalkreisen gehandelt, sondern auch unter NationalistInnen, die anspruchsvollere Musik als den klotzigen Rechtsrock m\u00f6gen. Arkona kann freilich wenig daf\u00fcr bzw. dagegen: die Band gibt sich betont unpolitisch und ist so weltabgewandt, dass sie sich nicht ein mal vom rechten Gedankengut distanzierte, als die Polizei im Februar 2009 ein Konzert in St. Petersburg unterbrach, um nach Neonazis zu fahnden. Die Band sprach in ihrer Presseerkl\u00e4rung dagegen von \u201eeinigen Vertretern der Subkultur, wegen welcher alle Konzertbesucher und sie Band selbst gelitten hat\u201c. (4) Die Abgrenzung wird schwierig: man kann ja nicht so genau sagen, ob ein Konzertbesucher begeistert einen angeblichen urslawischen Gru\u00df \u201evom Herz zur Sonne\u201c oder einen Hitler-Gru\u00df zeigt, sie sehen zum Verwechseln \u00e4hnlich aus. (5)<\/p>\n<p align=\"justify\">Den Hintergrund beider Bands bildet noch ganz eindeutig Black-Metal. Die brachialen und dennoch sehr melodi\u00f6sen Tremolo-Riffs, Blastbeats und der kreischende Gesang finden sich sowohl auf \u201eWolfszeit\u201c von Varg als auch auf \u201eWosrozhdenije\u201c oder \u201eLepta\u201c von Arkona. Die beiden Bands machten eine Entwicklung durch, der Sound wurde aufpoliert, das musikalische K\u00f6nnen ist bemerkbar gewachsen. Mittlerweile l\u00e4sst sich die Grundstruktur der Songs der beiden Bands eher dem Melodic Death-Metal zuordnen, sie ist besser nachvollziehbar und bildet sich auf schonungslosem Durchexerzieren der Moll-Tonleiter. Nur einpr\u00e4gsame, der Folklore entlehnte Melodien auf Gitarre oder \u2013 wenn man\u2019s ernster angeht \u2013 auf volkst\u00fcmlichen Instrumenten gespielt, sind geblieben: das d\u00fcrfte das ganze musikalische Rezept (mal vom Textlichen angesehen) des Pagan-, Vikinger, oder Folkmetal ausmachen. (Die Unterschiede zwischen den Sparten werden wohl eher an Kost\u00fcmierungen auf der B\u00fchne ausgemacht). Nat\u00fcrlich ist der Spielraum gro\u00df, wer sich ernsthaft mit dieser Sorte Musik besch\u00e4ftigt, wird die einzelnen Bands auch noch auseinander halten k\u00f6nnen. Mit unseren zwei Beispielen ist es relativ einfach: w\u00e4hrend Arkona noch starke Black-Metal-Komponenten beibehalten haben und auf ihrem neuen Album (2014) sogar in Richtung Art-Rock vorsto\u00dfen, vereinfachten Varg mit der Zeit ihre Musik und wurden zu einer Art B\u00f6hsen Onkelz des Metal. An dieser Stelle sind nat\u00fcrlich auch Texte wichtig.<\/p>\n<p align=\"justify\">Allerdings ersparen wir uns und der Leserschaft das m\u00fchsame (und, zugegeben, oft langweilige) Durchw\u00fchlen der Songtexte, das akribisch jede \u201eb\u00f6se\u201c Stelle hervorhebt und anprangert. Gemeinsam ist den beiden Bands (wie wohl allen anderen Bands dieses Genres) die Sehsucht nach einer einfachen, \u00fcberschaubaren Welt, wo man sofort wei\u00df, wer gut (das sind meistens die eigenen Stammes- bzw. Clanmitglieder, allein aufgrund dessen, dass sie zum selben Stamm geh\u00f6ren) und wer schlecht ist (meistens Fremde, Andersgl\u00e4ubige, die zu alles Harmonische zersetzenden Eindringlingen stilisiert werden). Dementsprechend wei\u00df man auch als eine Art \u00fcberlieferte Weisheit, was zu tun sei: man zieht in den Krieg und stellt sich dabei so heroisch wie m\u00f6glich an. Man fabriziert in den Texten ein seltsames Idyll, das aus \u201eAhnenverehrung\u201c, Naturkitsch und permanenten Krieg gegen alles Fremde besteht. Besser als Mascha Arkhipowa kann man wohl das nicht zum Ausdruck bringen. F\u00fcr sie, weil das historische Heidentum unwiderruflich verloren ist, basiert das moderne Heidentum \u201eauf Ablehnung und Zur\u00fcckweisung der modernen Lebensrealit\u00e4t\u201c. (6) Noch ein h\u00e4ufiges Motiv bei Arkona sind allerdings die \u201edunklen M\u00e4chte\u201c bzw. \u201eSchatten\u201c, die die gl\u00fccklich lebenden Eingeborenen mittels einer \u201eSklavenreligion\u201c knechten. Dies ist ein eindeutig antisemitisches Symptom des Antimodernismus, was auch viele Volk-, Pagan- oder Viking-Metalbands teilen, doch geht Mascha nat\u00fcrlich nie so weit wie z.B. Varg Vikernes und nennt den Feind nie beim Namen. Nur schimmert zumindest bei Arkona auf ihrem letzten Werk \u201eYav\u2019\u201c (2014) auch das eigenartige Selbstmitleid, das sichere Wissen vom eigenen unvermeidlichen Untergang durch. (7) W\u00e4hrenddessen beschw\u00f6ren Varg unbeirrt das alte gute \u201eWir gegen den Rest der Welt\u201c, das zwischen dem Gef\u00fchl, wichtig und beliebt zu sein, und dem, gehasst und verfolgt zu werden, oszilliert. Das paranoide Weltbild, das man z.B. von den B\u00f6hsen Onkelz und vielen Oi!-Bands kennt. (8)<\/p>\n<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/?attachment_id=2132\" rel=\"attachment wp-att-2132\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2132\" src=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2014\/11\/292676-300x298.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2014\/11\/292676-300x298.jpg 300w, https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2014\/11\/292676-150x150.jpg 150w, https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2014\/11\/292676.jpg 383w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auf was wollen wir nun hinaus? Man k\u00f6nnte auch fragen, warum \u00fcberhaupt die Zeit mit solch harmlosen Erzeugnissen der Kulturindustrie verschwenden? Jene feierw\u00fctigen ZeitgenossInnen auf Festivals, die industriell hergestellte alkoholische Getr\u00e4nke vorzugsweise aus bei Merch-Vers\u00e4nden gekauften Trinkh\u00f6rnern trinken wollen, sind auch nicht unser Feindbild. Warum andererseits sollten wir das nicht ernst nehmen, wenn die \u201eK\u00fcnstlerInnen\u201c von sich behaupten, es sei ihnen ernst und damit viel Zuspruch beim Publikum finden? Wir wollen auch nicht jedem Anh\u00e4nger und jeder Anh\u00e4ngerin unterstellen, rechtes Weltbild zu teilen und morgen in den bewaffneten Untergrund zu gehen. Dennoch manifestiert sich in der Begeisterung f\u00fcr das \u201eHeidnische\u201c, Esoterische, Mittelalterliche und alles \u201eNaturhafte\u201c der \u00dcberdruss des nachb\u00fcrgerlichen Subjekts an sich selbst und an der Kompliziertheit modernen Welt und der Wunsch, in der Blutsippe aufzugehen und die Welt regressiv zu \u00fcberwinden. Dass diese Inhalte in Form von Subkulturen und Erzeugnissen der Kulturindustrie als hei\u00df gehandelt werden, ist aus libert\u00e4rer Sicht besorgniserregend.<\/p>\n<p align=\"justify\">f\u00fcr Assoziation Aufkl\u00e4rung und Kritik, Nov. 2014<\/p>\n<p align=\"justify\">Fu\u00dfnoten:<\/p>\n<ol>\n<li>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/oireszene.blogsport.de\/2010\/06\/23\/stellungnahme-von-philipp-seiler-von-varg-dem-wolfszeit-festival\/\">http:\/\/oireszene.blogsport.de\/2010\/06\/23\/stellungnahme-von-philipp-seiler-von-varg-dem-wolfszeit-festival\/<\/a><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hendrik_M%C3%B6bus\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hendrik_M%C3%B6bus<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\"><a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/node\/53643\">https:\/\/linksunten.indymedia.org\/node\/53643<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/darkside.ru\/runews\/16243\/\">http:\/\/darkside.ru\/runews\/16243\/<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\">Wir sind der Meinung, dass all diese Verweise auf \u201ebuddhistische\u201c bzw. \u201eurslawische\u201c Hakenkreuze und andere \u201evon Nazis blo\u00df entwendete und pervertierte Symbole\u201c nur ein Versteckspiel ist. Denn soll man erwachsenen Menschen ernsthaft abkaufen, sie w\u00fcssten nicht, dass die Welt erstens nicht mehr wie vor Jahrtausenden ist und zweitens Nazis sich bewusst archaischer Symbolik bedienten?<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/powermetal.de\/content\/artikel\/show-ARKONA__Interview_mit_Masha_Arhipova,7323-1.html\">http:\/\/powermetal.de\/content\/artikel\/show-ARKONA__Interview_mit_Masha_Arhipova,7323-1.html<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\">Denn in der modernen Welt wird kein Platz mehr f\u00fcr solche Idylle geben \u2013 wie auch das mittelalterliche Handwerkertum nie mehr zur vorherrschenden Produktionsweise wird. Daher die immer wiederkehrenden pathetische Wendungen in Arkonas Texten a la \u201ewir gehen weg\/entschwinden in die Vergangenheit\u201c. Nun, lieber in die Vergangenheit als mit der Waffe in der Hand an die ostukrainische Front, wahlweise auf die pro-russische oder die pro-ukrainische Seite, um die eigene M\u00e4rchenwelt zu verteidigen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"justify\">Es gibt auch deutlichere Botschaften, wie \u201eSchildfront (Germania)\u201c. Die Wahl der Seiten in diesem Racketkrieg ist nicht immer so frei und willk\u00fcrlich, wie sie scheint.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir nehmen die Konzerte namhafter Pagan- bzw. Viking-Metalbands Arkona und Varg am Veranstaltungsort Hellraiser in Leipzig blo\u00df zum Anlass, uns einige Gedanken \u00fcber regressive Tendenzen in dieser speziellen Sparte der Kulturindustrie zu machen. 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