{"id":1325,"date":"2014-02-03T18:32:39","date_gmt":"2014-02-03T17:32:39","guid":{"rendered":"http:\/\/liberadio.noblogs.org\/?p=1325"},"modified":"2023-01-22T15:29:42","modified_gmt":"2023-01-22T14:29:42","slug":"einfuhrendes-zur-grossman-roschtschins-kritik-an-kropotkin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/?p=1325","title":{"rendered":"Einf\u00fchrendes zur Grossman-Roschtschins Kritik an Kropotkin"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify\"><em><span style=\"font-size: medium\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif\">[Wir wurden gebeten, eine Art Erkl\u00e4rung zu <a href=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/?p=1286\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">dieser Kritik an Kropotkin<\/a> zu schreiben, denn sie sei ohne Weiteres nicht zu verstehen. Was wohl stimmt. Hiermit ist&#8217;s geschehen und in der <a href=\"http:\/\/fda-ifa.org\/gai-dao-nr-38-februar-2014\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Februarausgabe der GaiDao<\/a> erschienen. &#8211; liberadio]<\/span><\/span><\/em><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Es wohl werden einige erkl\u00e4renden Worte n\u00f6tig sein, um die Gorssman-Roschtschins Kritik an P. A. Kropotkins Begr\u00fcndung des Anarchismus einzuordnen. Es scheint mir nicht besonders sinnvoll, darauf eine \u201eAntwort\u201c oder eine \u201eEntgegnung\u201c zu schreiben. Es macht keinen Sinn, gegen einen l\u00e4ngst Verstorbenen zu polemisieren. Jedoch eine eine Erkl\u00e4rung oder Deutung dieses durchaus interessanten Dokuments scheint mir angebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es handelt sich n\u00e4mlich um eine Art kritische W\u00fcrdigung von Kropotkins Werk, obwohl es dem Autor deutlich daran liegt, eine scharfe Kritik an Kropotkins umstrittener \u201epatriotischer\u201c Wende im 1. Weltkrieg zu formulieren und sie eben aus dessen Theorie abzuleiten.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Jehuda Grossman-Roschtschin erkl\u00e4rt sich zum alten Opponenten Kropotkins, sein Beitrag ist in der Brosch\u00fcre zum Andenken Kropotkins im russischsprachigen syndikalistischen Verlag \u201eGoloss truda\u201c 1922 erschienen. Zu diesem Zeitpunkt war Grossman-Roschtschin bereits ein \u00fcberzeugter Bolschwik, z\u00e4hlte somit zu jenen so genannten \u201eSowjet-Anarchisten\u201c, die die Bolschewistische Partei als revolution\u00e4re Avantgarde begr\u00fc\u00dften und eifrig an der Errichtung des jungen Sowjetstaates mitarbeiteten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie kommt es, dass dieser \u201e\u00dcbergelaufene\u201c in der Gedenkschrift erscheint? Grossman-Roschtschin (1883-1934) hatte n\u00e4mlich in der anarchistischen Bewegung einen Namen<a href=\"#sdendnote1sym\" name=\"sdendnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a>. Ein fr\u00fcher Mitglied des sozial-demokratischen Vereins in Elissawetgrad (jetzt \u2013 Kirowohrad) , flieht er vor Repression in die Schweiz, wo er mit anarchistischen Ideen in Ber\u00fchrung kommt. Er kehrt in die Ukraine zur\u00fcck und mischt kr\u00e4ftig mit: u.A. in der militanten anarchistischen Bewegung in Bialostok und sp\u00e4ter in der ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Gruppe \u201eSchwarzer Banner\u201c, die zwar auf anarcho-kommunistischen Positionen stand, aber wahllosen Terror und gewaltsame Enteignungen praktizierte. Diese eine der einflussreichsten anarchistischen Gruppierungen zu der Zeit (um die 1. Russische Revolution herum) stand eher unter dem Einfluss der Ideen Bakunins und vermutlich auch Jan Watz<span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif\">\u0142<\/span>aw Machajski.<a href=\"#sdendnote2sym\" name=\"sdendnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a> So war es m\u00f6glich, dass Grossman-Roschtschin anarchistisch-kommunistische Positionen beziehen konnte, ohne ein Anh\u00e4nger Kropotkin zu sein. Zudem, war die russische (nennen wir&#8217;s lieber russischsprachige) anarchistische Bewegung um den 1. Weltkrieg herum (besonders danach) sehr daran interessiert, Kropotkins Einfluss in Frage zu stellen und zur\u00fcck zu dr\u00e4ngen. Dieses theoretisch fruchtbare, aber immer noch kaum erschlossene Unterfangen wird zuweilen als \u201epostklassischer Anarchismus\u201c bezeichnet, als viele junge Anarchisten versuchten, weg vom Positivismus Kropotkins hin zur philosophischer Negativit\u00e4t Stirners und Bakunins zur\u00fcck zu kommen.<a href=\"#sdendnote3sym\" name=\"sdendnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a> Diese Tendenz ist zum Teil auch f\u00fcr den Aufstieg des Syndikalismus in Russland verantwortlich: der alte Kropotkin wurde zwar immer mit viel Respekt behandelt, aber auch sehr kritisch rezipiert. Gewisserma\u00dfen geh\u00f6rt auch die Kritik Grossman-Roschtschin hierher. Schlie\u00dflich, wurde er nach seinem \u201e\u00dcberlaufen\u201c immer noch als Anarchist wahrgenommen; Einzelheiten \u00fcber seinen Sinneswandel sind mir nicht bekannt, \u00fcberliefert ist allerdings, dass er versuchte, eine anarchistische Theorie der Diktatur des Proletariats zu entwickeln.<a href=\"#sdendnote4sym\" name=\"sdendnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Sp\u00e4ter, in den 1920-ern, arbeitet er f\u00fcr die RAPP (Russl\u00e4ndische Assoziation proletarischer Schriftsteller), einen offizi\u00f6sen Zusammenschluss von K\u00fcnstler_innen, der \u00fcber die ideologische Komponente der Kunst in der Sowjetrepublik wachte und gegen \u201eLinksabweichler\u201c polemisierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nun, worum geht es dem Kropotkin-Kenner bei seiner Kritik? Er zielt, wie gesagt, eher auf eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr Kropotkins \u201eKriegsbegeisterung\u201c, die am offensten im \u201eManifest der Sechszehn\u201c zutage tritt. Dieser f\u00fcr Grossman-Roschtschin wichtige Punkt scheint mir hier nicht wirklich von Belang: es liegt im Ermessen der Menschen, die in konkreten historischen Situationen und Machtkonstellationen handeln m\u00fcssen, ob, mit wem und wie sie verbandeln.<a href=\"#sdendnote5sym\" name=\"sdendnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a> Au\u00dferdem w\u00e4re es interessant zu erfahren, wie der Bolschewik Grossman-Roschtschin den peinlichen, gegen den linken Parteifl\u00fcgel durchgesetzen, aber von Lenin politisch geschickt ausgespielten Frieden von Brest-Litowsk (1918)<a href=\"#sdendnote6sym\" name=\"sdendnote6anc\"><sup>6<\/sup><\/a>, sich erkl\u00e4rt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Schlie\u00dflich, sowohl der im Positivismus begr\u00fcndete Fortschritts- und Wissenschaftsglaube Kropotkins, als auch der \u201ewissenschaftliche Sozialismus\u201c des Arbeiterbewegungsmarxismus, dem Grossman-Roschtschin fr\u00f6nt, sind beide Kinder der b\u00fcrgerlichen Epoche. Beide wurden durch die ausbleibende Weltrevolution und den Ausbruch des Krieges herausgefordert und zeigten sich hilflos vor der Realit\u00e4t. Auch wenn der Eine seine antimilitaristischen Ideale \u201everraten\u201c haben soll, bleibt so ein Verrat f\u00fcr den Anderen unerkl\u00e4rlich, es sei denn die neue glorreiche \u201eWissenschaft\u201c begr\u00fcndet auch den eigenen Abkehr vom Antimilitarismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Viel wichtiger ist jedoch Grossman-Roschtschins Auseinandersetzung mit den wichtigsten Elementen der Kropotkinschen Lehre: das ist zum einen die positivistische naturwissenschaftliche Methode selber, die sich auf die blo\u00dfe Beobachtung und n\u00fcchterne Beschreibung in der Umwelt gegebener Tatsachen beschr\u00e4nken will \u2013 als w\u00e4re das schon nicht die Verblendung genug, muss mensch doch zwangsl\u00e4ufig bei Erscheinungen bleiben, ohne zum Wesen der Dinge vorzudringen. Doch kann Kropotkin nicht ein mal das einhalten: er muss, er will den Menschen gut sehen. Das positivistische \u201ees ist so wie es ist\u201c ger\u00e4t in Konflikt mit dem, was sein soll, dieser Konflikt will m\u00f6glichst schl\u00fcssig aufgel\u00f6st werden und so vermenschlicht Kropotkin die Natur und \u201enaturalisiert\u201c den \u201eguten Menschen\u201c. F\u00fcr diejenigen, die nicht gut sind, hat er eine Erkl\u00e4rung \u2013 durch den Staat, durch die Regierung, durch die kapitalistische Konkurrenz verdorben. Wenn der Mensch aber von Natur aus gut sein soll, w\u00e4re er denn \u00fcberhaupt korrumpierbar? Wie kam es zu diesem \u201eS\u00fcndenfall\u201c? Zum Anderen, es ist der inhaltslose, formelle F\u00f6deralismus, den Grossman-Roschtschin sehr gelungen anhand des Beispiels mit dem Geschworenengericht auseinander nimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eben jene positivistische Liebe zu oberfl\u00e4chlichen Erscheinungen gepaart mit dem formellen F\u00f6deralismus rei\u00dft letzten Endes dem revolution\u00e4ren Anarchismus Kropotkins die Z\u00e4hne aus dem Maul: ohne es zu merken, kommt er in seiner Faktenaufz\u00e4hlung, was denn so alles jetzt schon gut ist und noch besser sein k\u00f6nnte, w\u00fcrde der Staat aufh\u00f6ren, spontane Kreativit\u00e4t der Menschen auszubremsen, der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft so nah, dass mensch meinen k\u00f6nnte, Anarchie w\u00e4re b\u00fcrgerliche Gesellschaft minus Staat. Neben der Post, den Lebensrettunggesellschaften, der Eisenbahn, gelten auch wirtschaftliche Kartelle und sogar deutsche Freikops (sic!) als Beispiele f\u00fcr freie, nicht-staatliche Vereinbarungen. Da schie\u00dft Grossman-Roschtschins Kritik \u00fcber das Ziel hinaus: die freie Vereinbarung bei Kropotkin ist eben ein Vertrag, wie er im b\u00fcrgerlichen Recht existiert. Da ist das Naturrecht an seinem Platz \u2013 als \u201enaturalisiertes\u201c Abbild der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft; f\u00fcr Kropotkin ist es die menschliche, anthropologische Utopie.<a href=\"#sdendnote7sym\" name=\"sdendnote7anc\"><sup>7<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Hier fehlt jedoch etwas: \u00fcber jene \u201eobjektiven Entwicklungsgesetze\u201c, von denen Grossman-Roschtschin schwadroniert, \u00fcber den Kapitalismus wird im Text kaum ein Wort verloren.<a href=\"#sdendnote8sym\" name=\"sdendnote8anc\"><sup>8<\/sup><\/a> So bleibt Kropotkin bei der zwar gro\u00dfartigen, aber schlie\u00dflich nur moralisierenden Denunziation des Kapitalismus in \u201eDie Eroberung des Brotes\u201c stehen. Bei aller berechtigten Kritik an proudhonistischen und Bakuninschen Wirtschaftsvorstellungen \u2013 verbleibt er beim wohlwollenden Pluralismus der Wirtschaftsformen, obwohl der Tausch, Ware, Geld, Markt nicht nur aus eigener Logik den Kapitalismus wieder installiert, sondern \u2013 Achtung! &#8211; auch den Staat.<a href=\"#sdendnote9sym\" name=\"sdendnote9anc\"><sup>9<\/sup><\/a> Dessen stete Anwesenheit auf dem Markt, im Waren- und Geldverkehr kann die naturwissenschaftliche Faktensammlerei nicht erkennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u00dcber Grossman-Roschtschins halb-richtige Einw\u00e4nde kann mensch sich streiten, \u00fcber seine proletarische Kraftmeierei schmunzeln, jedoch muss mensch sich der Frage stellen: wie hat das Erbe des \u201eKropotkinismus\u201c, zur falschen Sicherheit verleitende \u201eWissenschaftlichkeit\u201c, der naive Fortschritts- und Technikglaube, die Verkl\u00e4rung b\u00fcrgerlicher Verkehrsformen zum Kommunismus auf den Anarchismus, auch in der Praxis ausgewirkt? Die theoretische Aufhebung und Weiterf\u00fchrung seiner Lehre wurde damals im bolschewistischen Terror vereitelt. Es l\u00e4ge an uns, diesen gro\u00dfen Denker und Revolution\u00e4r auf diese Weise zu w\u00fcrdigen.<\/p>\n<div id=\"sdendnote1\" style=\"text-align: justify\">\n<p><a href=\"#sdendnote1anc\" name=\"sdendnote1sym\">1<\/a>Der junge Nestor Makhno \u00e4u\u00dfert sich in seinen \u201eErinnerungen\u201c sehr positiv an Grossman-Roschtschin: <a href=\"http:\/\/socialist.memo.ru\/lists\/shtrihi\/l125.htm\">http:\/\/socialist.memo.ru\/lists\/shtrihi\/l125.htm<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote2\" style=\"text-align: justify\">\n<p><a href=\"#sdendnote2anc\" name=\"sdendnote2sym\">2<\/a>Machajski (1866-1926) kam aus dem linken Fl\u00fcgel der polnischen Sozial-Demokratie und entwickelte ein nihilistisches, sehr an Bakunin erinnernde Theoriegeb\u00e4ude. Es war ihm zwar nicht verg\u00f6nnt, direkt die Revolution zu beeinflussen, seine Theorie der \u201eArbeiterverschw\u00f6rung\u201c wurde allerdings breit rezipiert.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote3\" style=\"text-align: justify\">\n<p><a href=\"#sdendnote3anc\" name=\"sdendnote3sym\">3<\/a>Zu den bedeutenden Autoren dieser Tendenz w\u00fcrde ich Alexej Borowoj, Aba Gordin und Lew Tschornyj z\u00e4hlen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote4\" style=\"text-align: justify\">\n<p><a href=\"#sdendnote4anc\" name=\"sdendnote4sym\">4<\/a>So wird Viktor Serge in \u201eThe Russian Anarchists\u201c von Paul Avrich zitiert.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote5\" style=\"text-align: justify\">\n<p><a href=\"#sdendnote5anc\" name=\"sdendnote5sym\">5<\/a>Ihre Gr\u00fcnde f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Entente haben Kropotkin und Co im Manifest immerhin dargelegt und diese sind nicht bar jeglicher Plausibilit\u00e4t, fu\u00dfen sie doch auf einer richtigen Einsch\u00e4tzung Deutschlands, dieser zur Nation geronnenen Gegenrevolution, und ihrer Arbeiter_innenklasse. Zur \u00e4hnlicher Einsch\u00e4tzung \u00e4hnlich ekelhafter historischen Situationen vgl. Sam Dolgoffs \u00dcberlegungen zu Spanien und Israel in \u201eAnarchistische Fragmente\u201c, 2011 (<a href=\"http:\/\/bildungdiskutieren.blogsport.de\/2012\/03\/04\/gruesse-von-unkle-sam-ihr-nasen\/\">http:\/\/bildungdiskutieren.blogsport.de\/2012\/03\/04\/gruesse-von-unkle-sam-ihr-nasen\/<\/a>), und israelsolidarische Positionen in der Kritischen Theorie, der mensch \u00fcbrigens die Freundlichkeit zu Bestehenden noch weniger nachsagen kann, als dem Anarchismus \u2013 Stephan Grigat, \u201eBefreite Gesellschaft und Israel\u201c, in: Grigat S. (Hg.): \u201eFeindaufkl\u00e4rung und Reeducation\u201c, 2006 (<a href=\"http:\/\/www.isf-freiburg.org\/verlag\/leseproben\/grigat-feindaufklaerung.reeducation_lp.html\">http:\/\/www.isf-freiburg.org\/verlag\/leseproben\/grigat-feindaufklaerung.reeducation_lp.html<\/a>)<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote6\" style=\"text-align: justify\">\n<p><a href=\"#sdendnote6anc\" name=\"sdendnote6sym\">6<\/a>Der im M\u00e4rz 1918 beschlossene Frieden machte gro\u00dfe Zugest\u00e4ndnisse an eben jenes imperialistische Deutschland und leitete bereits damals das Abdriften Russlands vom revolution\u00e4ren Kurs. Und das nach dem im Februar 1918 erlassenen Dekret \u201eDer sozialistische Vaterland in Gefahr!\u201c Der Streit um Fragen wie um den Frieden von Brest-Litowsk und den Einmarsch der sowjetischen Armee in Afghanistan 1979 bildet immer noch eine eigene Disziplin in der Special Olimpics in trotzkistischen Gruppen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote7\" style=\"text-align: justify\">\n<p><a href=\"#sdendnote7anc\" name=\"sdendnote7sym\">7<\/a>Die Begeisterung f\u00fcrs \u201eVolk\u201c als Subjekt der Befreiung, das mit Vorliebe gegen den Staat in Stellung gebracht wird, lasse ich an dieser Stelle beiseite: Kropotkin kann mensch daf\u00fcr nicht belangen; die Begeisterung f\u00fcrs \u201eVolk\u201c, \u201ethe people\u201c,\u201eel pueblo\u201c, oder gar f\u00fcr die \u201eNationen\u201c und \u201eprimitive\u201c St\u00e4mme ist ein Erbe der b\u00fcrgerlichen Revolution, das von den Anarchist_innen noch gerne hochgehalten wird. Ich hoffe, dass wir diese Vorliebe an anderer Stelle auf den Zahn f\u00fchlen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote8\" style=\"text-align: justify\">\n<p><a href=\"#sdendnote8anc\" name=\"sdendnote8sym\">8<\/a>Was wiederum nicht wundert: dieser l\u00e4sst sich auf der Basis der Leninschen Imperialismus-Schrift, dazu noch durch die von der Partei beschlossenen N\u00d6P verwirrt, schwer kritisieren.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdendnote9\" style=\"text-align: justify\">\n<p><a href=\"#sdendnote9anc\" name=\"sdendnote9sym\">9<\/a>Das sei allen libert\u00e4ren Freunden und Freundinnen nichtkapitalistischer Marktwirtschaft, autonomer Geldsch\u00f6pfung und sonstiger Brechung der Zins- und Zinseszinsknechtschaft gesagt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"LEFT\">\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[Wir wurden gebeten, eine Art Erkl\u00e4rung zu dieser Kritik an Kropotkin zu schreiben, denn sie sei ohne Weiteres nicht zu verstehen. Was wohl stimmt. 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