{"id":1164,"date":"2013-08-16T14:47:58","date_gmt":"2013-08-16T12:47:58","guid":{"rendered":"http:\/\/liberadio.noblogs.org\/?p=1164"},"modified":"2018-11-03T22:33:48","modified_gmt":"2018-11-03T21:33:48","slug":"wurgtown-in-seinem-antifaschistischen-denken-und-handeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/?p=1164","title":{"rendered":"W\u00fcrgtown in seinem antifaschistischen Denken und Handeln"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right\" align=\"LEFT\"><span style=\"color: #00ff00\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman'\"><span style=\"font-size: small\">The voices clash and debate<\/span><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #00ff00\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman'\"><span style=\"font-size: small\">So many wrongs to right<\/span><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #00ff00\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman'\"><span style=\"font-size: small\">Their bleeding heats flow never-ending<\/span><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #00ff00\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman'\"><span style=\"font-size: small\">(Like their appetites)<\/span><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #00ff00\">\u201e<span style=\"font-family: 'Times New Roman'\"><span style=\"font-size: small\">Left\u201c on a front line they can&#8217;t defend<\/span><\/span><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #00ff00\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman'\"><span style=\"font-size: small\">(Why try to pretend?)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><span style=\"color: #00ff00\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman'\"><span style=\"font-size: small\">Misery Index, \u201ePartisans of Grief\u201c<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #00ff00\">Liebe menschliche und nicht-menschliche Tiere, kritische und nicht-kritische <a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/maedchenmannschaft.net\/hat-jemand-knutschverbot-gesagt-critical-hetness-101\/\">Heten und Nicht-Heten<\/a>! Lange hatten wir vor, uns zu neuesten Ereignissen in W\u00fcrg zu \u00e4u\u00dfern, schafften es aus vielen Gr\u00fcnden nicht. Nun, lassen wir, sozusagen, aus einer zeitlichen Distanz einige eklige Dinge Revue passieren, denn erst so wird vielleicht etwas klarer und \u2013 und dies ist kein minderer Grund \u2013 schreiben auch wir gerne <a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/nopasaranwue.blogsport.de\/2013\/05\/14\/aktionen-gegen-den-naziaufmarsch-am-1-mai-in-wuerzburg\/\">Nachbetrachtungen<\/a>.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_1165\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a style=\"color: #00ff00\" href=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2013\/08\/wuerg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1165\" class=\"size-medium wp-image-1165\" src=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2013\/08\/wuerg-300x200.jpg\" alt=\"wuerzburgerleben.de\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2013\/08\/wuerg-300x200.jpg 300w, https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2013\/08\/wuerg-150x100.jpg 150w, https:\/\/liberadio.noblogs.org\/files\/2013\/08\/wuerg.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1165\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #00ff00\">wuerzburgerleben.de<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #00ff00\">Wie gewohnt, gedachte W\u00fcrg auch dieses Jahr am 16. M\u00e4rz der Opfer der Bombardierung der Stadt 1945 durch die Alliierten. Das <a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/www.wuerzburgerleben.de\/2013\/03\/15\/gedenken-an-die-zerstorung-wurzburgs-veranstaltungen-am-16-marz\/\">Programm<\/a> wiederholt sich mit geringen Variationen j\u00e4hrlich: mensch kann wahlweise Kr\u00e4nze niederlegen oder mit Kerzen in der Hand in der Gegend herumstehen, bei Gedenk-Marathons mitlaufen oder das \u201eNagelkreuz von Covenntry\u201c durch die Stadt schleppen. Zur Sache tut das nichts: auf Kirchenkonzerten und bei offizi\u00f6sen Reden feiert die gute Mitte der postnazistischen Gesellschaft ihre Rechtschaffenheit und betet das allj\u00e4hrliche \u201eNie wieder \/ arme W\u00fcrzburger Bev\u00f6lkerung \/ heldenhafte Tr\u00fcmerfrauen\u201c runter, um sich weiterhin fr\u00f6hlich \u00fcber das Weiterlaufen des Betriebs der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft zu k\u00fcmmern, dessen angeblicher \u201eUnfall\u201c der National-Sozialismus war. Weil der eigene Vernichtungskrieg sich ungl\u00fccklicherweise gegen eineN wandte, scheint es jetzt allen guten T\u00f6chtern und S\u00f6hnen W\u00fcrgs angebracht, in Stille sich dar\u00fcber zu beklagen, der deutschen Opfer zu gedenken und sich zu vers\u00f6hnen. (Kann sich noch jemand erinnern, wie die emp\u00f6rten Kinder bei ihrem \u201eBildungsprotest\u201c 2010 eben dieser Mitte, es der sie entstammen, <a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/www.bildungsprotest-wuerzburg.de\/blog\/?p=2887\">freiwillig und eifrig entsprachen<\/a> \u2013 n\u00e4mlich ihren Internet-Auftritt zum 16. M\u00e4rz von \u201ewuerzburg-brennt\u201c in \u201ebildungsprotest-wuerzburg\u201c umbenannten?) Am l\u00e4ngsten vers\u00f6hnte sich bezeichnenderweise das Programmkino Central, das noch im Mai die Veranstaltungen zum 16. M\u00e4rz 1945 durchf\u00fchrte, \u201ewegen der gro\u00dfen Nachfrage\u201c.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #00ff00\">Es sind immer die Alliierten gewesen, die bei der milit\u00e4risch \u201esinnlosen\u201c Zerbombung W\u00fcrgs \u201e\u00fcbertrieben\u201c haben. F\u00fcr die Angeh\u00f6rigen der Massakrierten in Italien, in Griechenland zahlt der deutsche Staat, wenn es nur m\u00f6glich ist, keinen Cent Entsch\u00e4digung, die Renten f\u00fcr die Zwangsarbeiter aus polnischen Ghettos sind &#8211; sagen wir mal so \u2013 unwahrscheinlich, aber die gute Mitte vers\u00f6hnt sich. Vers\u00f6hnt mit sich selbst vor allem, mensch ist l\u00e4ngst wieder wer auf der Weltb\u00fchne und bekennt sich mehr oder weniger offen zu dieser zur Nation geronnenen Konterrevolution, zu den Resultaten der Vernichtung, aus der die bundesdeutsche Gesellschaft hervorgegangen ist. Dieses Bekenntnis ist das \u201eTranszendentalsubjekt\u201c (1), das jeden Gedanken begleitet und jedes Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus unsch\u00e4dlich, unwirksam, folgenlos macht. Es l\u00e4sst seine Tr\u00e4gerInnen wie Puppen sch\u00f6ne und wichtige Reden aufsagen und betroffen in die Kameras schauen, ohne dass sie begreifen k\u00f6nnen oder nur wollen, was sie da sagen. War das nicht etwa derselbe Georg Rosenthal (OB W\u00fcrg, SPD), der letztes Jahr die Polizei und die st\u00e4dtische B\u00fcrokratie die protestierenden Iraner auf die \u00fcbelste Weise schikanieren lie\u00df? Hat nicht etwa die Stadtverwaltung unter dem Kommando dieses aufrechten Demokraten Anfang August 2012 die NPD in unmittelbarer N\u00e4he vom Protestzelt ihre Propaganda-Veranstaltung durchf\u00fchren lassen?<!--more--><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #00ff00\">Um den NPD-Sch\u00f6nling <a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arne_Schimmer\">Arne Schimmer<\/a> aus dem s\u00e4chsischen Landtag zu zitieren: \u201eGeschisspolitische Themensetzungen\u201c sind halt so &#8216;ne Sache, sie sind wichtige gemeinschaftsstiftende Rituale, in denen die Deutschen n\u00e4her zusammen r\u00fccken. (Das sagt er im sehr sehenswerten \u201e<a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/www.come-together-der-film.de\/\">Come together<\/a>\u201c. Da offenbaren sich au\u00dferdem so einige Abgr\u00fcnde des j\u00e4hrlichen Gedenkenspektakels in Dresden, sowohl von \u201edemokratischer\u201c Seite, als auch vom etwas ehrlicheren und gleichsam durchgeknallterem Teil der guten Mitte: da verr\u00e4t Schimmer n\u00e4mlich auf was f\u00fcr interessante Gedanken mensch in der W\u00fcrzburger Jugendherberge manchmal kommt).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #00ff00\">Anders als in Dresden (auch eine absolut \u201esinnlos\u201c und b\u00f6swillig zerbombte deutsche Stadt, \u00fcbrigens!) war das Gedenken in W\u00fcrg lange Zeit nicht komplett: die verkl\u00e4renden, haupts\u00e4chlich um die deutsche Opfer trauernden Demokraten, aber keine Nazis. Nicht nur <a style=\"color: #00ff00\" href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/65136\">mancheR B\u00fcrgerIn vermisste<\/a> deren ehrlichen und direkten Botschaften, auch unsere kleinen Antifa-FreundInnen waren all die Jahre ohne den gewohnten Feind desorientiert und mussten Demo-Ausfl\u00fcge in andere St\u00e4dte machen. Und dann war es wieder so weit: mensch rief die Geister lange genug und sie kamen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #00ff00\">Sie k\u00fcndigten sich im M\u00e4rz und April an und als sie sich in dieser Stadt von der Polizei und der Verwaltung toleriert f\u00fchlten, haben sie versucht, der SPD und dem DGB die anst\u00e4ndigen deutschen ArbeiterInnen am 1. Mai abzuwerben. Und w\u00e4ren sie von der Polizei zum Marktplatz durchgelassen, w\u00e4ren sie wom\u00f6glich noch erfolgreich geworden, wer wei\u00df&#8230; Aber der Reihe nach. Im Vorfeld erkl\u00e4rte das B\u00fcndnis der guten Mitte gegen Rechts, es wolle nicht <span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif\"><span style=\"font-size: medium\">\u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif\"><span style=\"font-size: medium\"><a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/www.mainpost.de\/regional\/franken\/Breites-Buendnis-gegen-Neonazis-in-Wuerzburg;art1727,7372575\">die Polizei nicht in die Lage bringen, Nazis vor der bunten Gesellschaft zu sch\u00fctzen<\/a>\u201c. Vermutlich, um das Bild vom Freund und Helfer nicht nachhaltig zu zerst\u00f6ren, zog am 1. Mai der Demo-Zug der guten Mitte zum Marktplatz, zur <a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/www.wuerzburg-ist-bunt.de\/wuerzburgistbunt\/aktuelles\/2157.Das_Programm_am_ersten_Mai_in_Wuerzburg.html\">Bratwurst f\u00fcr Demokratie und Toleranz und Heimatliedern<\/a>. Dieses Jahr scheinen die Organisatoren aus den Fehlern letztes Jahres gelernt zu haben: kein f\u00fcrs Arbeitervolk unverst\u00e4ndlicher Post-Rock diesmal, sondern folkloristisches Gedudel a la \u201eauch unser n\u00e4chstes Lied handelt von der Heimat\u201c, das das Publikum sogar bei schlechtem Wetter am Platz hielt. Somit f\u00fchlen wir uns in unserem Urteil, was den <a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/bildungdiskutieren.blogsport.de\/2012\/05\/03\/wie-wir-den-1-mai-runter-gewuergt-haben\/\">Verrat am guten Geschmack<\/a> angeht, best\u00e4tigt. W\u00e4hrenddessen besetzten Hunderte Menschen in gruseligen Astronauten-Outfits einen recht gro\u00dfen Teil der Stadt und lie\u00dfen die Nazis vom FNS durch die leeren Stra\u00dfen laufen. Armselige Blockadeversuche wurden brutal ger\u00e4umt. Die groteske Show, die die Nazis sich einfallen lie\u00dfen, h\u00e4tte wahrscheinlich fast niemand bemerkt, h\u00e4tten die Pressefotographen sie nicht flei\u00dfig abfotografiert. (Wir hoffen, wir m\u00fcssten dieses Ekel nicht noch mal hier f\u00fcr euch ver\u00f6ffentlichen, es l\u00e4sst sich auf den Seiten der <a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/www.mainpost.de\/regional\/franken\/Demo-Bilanz-vom-1-Mai-14-Festnahmen;art1727,7447577\">MainPest<\/a> und <a style=\"color: #00ff00\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/media\/set\/?set=a.10151586253150829.1073741836.87579105828&amp;type=3\">W\u00fcrzburg-Erleben<\/a> ansehen). Schlie\u00dflich konnten diese FreundInnen des werkt\u00e4tigen Volks ungest\u00f6rt abreisen. 1:0 f\u00fcr die Polizei. Ewige Schande f\u00fcr alle Parteimenschen und GewerkschafterInnen, f\u00fcr die VertreterInnen der Stadt, die am Marktplatz gefeiert haben, die die halbe Stadt an die Nazis abgetreten und dazu noch die gute Miene gemacht haben, die statt dagegen einfach nur daneben waren. Es fragt sich lediglich nur, ob das Braune in W\u00fcrg nun auch zum Bunten geh\u00f6rt oder ist das Bunte eh schon so br\u00e4unlich? (Eigentlich haben wir die Frage bereits beantwortet, die rhetorischen Fragen tun sich aber immer gut im Text).<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #00ff00\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif\"><span style=\"font-size: medium\">Die kleinen Antifa-FreundInnen wollten sich den Tag von der b\u00f6sen Polizei nicht endg\u00fcltig vermiesen und versuchten sich in etwas, worin sie sehr gut sind \u2013 im Demonstrieren. War vielleicht unter gegebenen Umst\u00e4nden gar keine so schlechte Idee. Fragen wir diesmal nicht nach dem Sinn des Demonstrierens \u201egegen den Kapitalismus\u201c, oder des Demonstrierens ausgerechnet am 1. Mai und nicht an jedem beliebigen, wie es z.B. unsere anderen kleinen Freunde vom <a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/www.a-netz.org\/\">A-Netz S\u00fcdwest<\/a> gelegentlich tun. Gemeinschaftsstiftende Rituale und Events sind, wie gesagt, wichtig. Auffallend ist nur, dass die so auf die Stra\u00dfe getragene \u201e<a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/nopasaranwue.blogsport.de\/2013\/04\/27\/antikapitalistische-abendddemo-am-1-mai\/\">fundiert radikale Kritik am kapitalistischen System<\/a>\u201c, diese Ansammlung von Plattit\u00fcden \u00fcber Nationalismus und Arbeitsfetisch, dem Nazi-Spektakel nicht h\u00e4tte standhalten k\u00f6nnen. Einen wichtigen Bestandteil der nazistischen Phantasiewelt bildet die paranoide Vorstellung von einer \u00fcberm\u00e4chtigen j\u00fcdischen Verschw\u00f6rung, die die ganze Welt in Bewegung setzt, nur um arbeitsame friedfertige V\u00f6lker der Germanen zu vernichten. Wer will, kann sich noch mal die Fotos vom FNS-Aufmarsch anschauen: neben der Merkel, neben dem Uncle Sam, der den muskul\u00f6sen deutschen Arbeiter f\u00fcr einen offensichtlich b\u00f6sen milit\u00e4rischen Zweck knechten wollte, ist es auch eine Gestalt mit Hut und Bart mit dem Koffer voller Geld. Wir w\u00fcssten nicht, dass solche H\u00fctte und B\u00e4rte zum Erscheinungsbild eines modernen Top-Managers oder Bankiers geh\u00f6rten. Dass die kleinen FreundInnen in ihrer \u201efundierten radikalen Kritik\u201c vom Arbeitsfetisch Nationalismus ableiten, aber eben nicht den Antisemitismus, l\u00e4sst auf zweierlei schlie\u00dfen. Erstens, war das nicht offensichtlich gewollt: denn dann m\u00fcsste mensch nicht nur sich selbst die Frage, wie mensch zum j\u00fcdischen Staate stehe, stellen, sondern auch den werten und gesch\u00e4tzten FreundInnen in der Erwachsenen-Politik. Und zu was f\u00fcr einem Unfug diese FreundInnen f\u00e4hig sind, wissen wir noch. Wisst ihr denn noch, wie Juli 2010 die <a style=\"color: #00ff00\" href=\"http:\/\/letzterhieb.blogsport.de\/2010\/07\/13\/frieden-dass-ich-nicht-lache\/\">Mavi Marmara-Aff\u00e4re<\/a> in einem vor der \u201eLinken\u201c organisierten Vortrag zum Ausdruck der proletarischen Solidarit\u00e4t erkl\u00e4rt wurde? Zweitens, ist es vermutlich ganz einfach nicht gekonnt. Es geh\u00f6rt freilich einiges an geistiger Anstrengung dazu, den Wahn, das Unpers\u00f6nliche und Abstrakte im Kapitalverh\u00e4ltnis im Namen der \u201eehrlichen Arbeit\u201c personifizieren und ausrotten zu wollen, zu benennen. Die Montagsspazierg\u00e4nge haben diesbez\u00fcglich noch niemandem gut getan &#8211; das nur am Rande angemerkt. L\u00e4ge es allerdings nur daran, h\u00e4tten wir gesagt: nu, das wird schon, mensch muss es nur wollen&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #00ff00\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif\"><span style=\"font-size: medium\">Lasst uns es hier so stehen, wie es ist. Keine Empfehlungen, keine Hinweise und \u201eVerbesserungsvorschl\u00e4ge\u201c, keine erbauenden \u201eUnd trotzdem&#8230;\u201c oder \u201eUnd dennoch&#8230;\u201c. Es ist trostlos und das sollte man sich eingestehen. Alles in dieser Stadt passt zu einander auf eine unheimliche Weise, selbst die vermeintlich \u201eradikale\u201c Linke. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #00ff00\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif\"><span style=\"font-size: medium\">Weitere \u201eNachbetrachtungen\u201c folgen, stay tuned. Liebesstrahlen in alle Richtungen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #00ff00\"><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif\"><span style=\"font-size: medium\">Nicht.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<ol style=\"text-align: justify\">\n<li><span style=\"color: #00ff00\">Gerhardt Scheit: Gemeinschaftsneid des Einzelt\u00e4ters, Bu\u00dffertigkeit im Kollektiv. Prim\u00e4re und sekund\u00e4re Form des postnazistischen Bewusstsein, in: Stephan Grigat (Hg.): Postnazismus revisited. Das Nachleben des Nationalsozialismus im 21. Jahrhundert, ca ira, 2012<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bildungdiskutieren.blogsport.de\/2013\/06\/10\/wuergtown-in-seinem-antifaschistischen-denken-und-handeln\/\">http:\/\/bildungdiskutieren.blogsport.de\/2013\/06\/10\/wuergtown-in-seinem-antifaschistischen-denken-und-handeln\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The voices clash and debate So many wrongs to right Their bleeding heats flow never-ending (Like their appetites) \u201eLeft\u201c on a front line they can&#8217;t defend (Why try to pretend?) 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